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Tinnitustagebuch

Dezember 1994
Ohrenschmerzen, werde in der Nacht wach durch einen hellen Ton im Ohr. 1. Diagnose: Erkältung, Ton geht weg, wenn die Erkältung abklingt.
Der Ton geht nicht weg. Es folgen Infusionen, HBO-Maßnahmen, Allergietests. Computer-Tomographie.

Frühjahr 1995
Der Ton nimmt mein ganzes Denken ein, ich bin verzweifelt, dienstunfähig. Warte auf die Aufnahme in die Klinik Flachsheide (Bad Salzuflen).

Sommer 1995
Aufenthalt in der psychosomatischen Klinik Flachsheide in Bad Salzuflen. Ich lerne, dass der Tinnitus wahrscheinlich nicht weggeht. Erste Gründe für das Entstehen des Tinnitus werden erörtert, Untersuchungen am Ohr zum Ausschließen organischer Ursachen. Zum damaligen Zeitpunkt gab es in der Klinik eine gut geführte Tinnitus-Gruppe, in der zwar informiert wurde, aber die Diagnose blieb undeutlich und damit die Einsicht in die organischen Zusammenhänge und ihre Beeinflussbarkeit. Wenigstens aber habe ich gelernt, dass der Tinnitus nicht einfach verschwindet. Auch mögliche Ursachen im psychosomatischen Bereich wurden erhellt.
Nach dem Aufenthalt in Bad Salzuflen fühle ich mich aber etwas regeneriert und kann wieder meinen Dienst aufnehmen. Ich glaube jetzt besser mit dem Tinnitus auszukommen.

Herbst 1995 bis Winter 1997/98
Mein Tinnitus scheint alle drei Monate lauter zu werden. Das bedeutet jedesmal Deprimierung, Depression, Nervosität und vor allem Angst: Wie wird es weiter gehen? Wann ist es nicht mehr auszuhalten?
Ich werde Mitglied in der Tinnitus-Liga, um mir besser selbst helfen zu können.
Dezember bis Januar scheint es drei Verschlimmerungsschübe zu geben. Mit meinem HNO-Arzt berate ich über weitere Behandlungsmöglichkeiten. Ich spreche ihn auf die Tinnitus-Klinik in Bad Arolsen an, die er mir auch empfiehlt. Ich melde mich dort an: 4 Monate Wartezeit.
Aber der Gedanke an weitere Hilfe und 8 Wochen ruhigen Klinikaufenthalt lassen mich diese Wartezeit überstehen.

Sommer 1998
Aufenthalt in der Tinnitus-Klinik in Bad Arolsen: gepflegt, schönes Zimmer, Blick ins Grüne, Ruhe: Ich atme auf.
Ich erfahre, welche Frequenz mein Tinnitus hat und wie laut er ist. Ich mache einen gründlichen Hörtest und erfahre, dass ich sehr gut höre, dass ich im hohen Frequenzbereich von ca. 6 kHz eine Hörminderung habe. Hier liegt auch mein Tinnitus-Gräusch. Organische Mängel gibt es sonst nicht, wie eine sehr gründliche Untersuchung feststellt.
Ich lerne, dass die Lautstärke des Tinnitus nicht mehr als 15 db über der Hörschwelle liegt, also nur ein Blätterrascheln sein kann, das ich aber viel stärker erlebe. Ich lerne verschiedene Formen des Tinnitus kennen, erfahre sehr viel über die Zusammenhänge im Hörbereich des Ohres. Das macht mich sicher. Ich lerne, dass mein Tinnitus umso lauter wird, je mehr ich mich um ihn kümmere.
Das Geräuschtraining ist hier sehr aufschlussreich, denn es beweist, dass bei entsprechender Konzentration auf Umweltgeräusche, Gespräche o.ä. die Bedeutung des Tinnitus zurücktritt, so dass er gar nicht mehr wahrgenommen wird.
Blöde: Je mehr man sich damit beschäftigt, umso mehr steht der Tinnitus wieder im Mittelpunkt. Habe ich bis zur Visite meinen Tinnitus kaum wahrgenommen, rückt er jetzt wieder in den Mittelpunkt.
Ich habe Rauschgeräte bekommen, damit ich vom Tinnitus abgelenkt werde. Ich finde sie angenehm, obwohl zuweilen ein Kampf zwischen Tinnitus und Rauschen entsteht: Wer ist lauter? Dann muss ich sie abschalten.
Jetzt wird es wichtig, das Erfahrene zu behalten, Ergebnisse der psychologischen Betreuung mitzunehmen, aber ich muss jetzt weg. Keine Verlängerung!! 8 Wochen Ruhe sind genug, aber der Tinnitus muss jetzt wirklich unwichtig werden.

August 1998
Ich bin zu Hause. Enttäuschungen kommen: Nein, natürlich bin ich nicht geheilt. Zu Hause hatte man gehofft wieder einen "heilen" Mann und Vater zu bekommen. Ich brauche Zeit. Der Tinnitus wird wieder lauter. Aber nach drei Tagen kriege ich ihn in den Griff.
Ich kann wieder Fernsehen, ohne dass mich der Tinnitus nervt. Ein Erfolg der Rauscher und des Geräuschtrainings. Ich stelle fest, dass nach kurzer Wiederkehr der Angst, jetzt wieder Gelassenheit herrscht. Je mehr Gelassenheit, je mehr Ablenkung, desto weniger lauter Tinnitus. Und wenn doch? Es gibt soviele Menschen, die todkrank sind, die Schmerzen haben - ich habe bloß einen Tinnitus. Damit, das habe ich gelernt, kann man leben. Das hilft, und morgen geht's auch mit dem Tinnitus wieder besser. Das hilft auch. Und wenn nicht morgen, dann übermorgen. Das stimmt alles, denn es ist erlebt, plötzlich gibt es "laut" und "leise", wo es vorher nur "immer lauter" gab.

Oktober 1998
Ich habe meine Rauscher zur Seite gelegt, weil sie im Augenblick nicht notwendig sind. Ich höre meinen Tinnitus kaum noch, weil nicht mehr auf ihn achte. Lediglich abends, wenn es im Haus sehr ruhig ist, meldet er sich. Aber das beunruhigt mich nicht mehr: "Gleich muss er sich dem Schlaf geschlagen geben." Ich habe mir angewöhnt, vor dem Einschlafen vom Walk- oder Diskman noch Musik zu hören, bis ich merke, dass ich kurz vor dem Einschlafen bin. Da hat der Tinnitus kaum noch eine Chance. Was mein Ohrgeräusch betrifft, geht es mir im Moment gut! Besser als es mir je mit ihm  gegangen ist.
Die Rauscher helfen sehr, vom Ohrgeräusch abzulenken. Ist das Ohrgeräusch nach einer Anwendungsphase aber nicht mehr dominant, scheint es mir besser, sie nicht zu benutzen. Ich habe festgestellt - das kann sicher sehr individuell empfunden werden -, dass sie auch meine Ohren strapazieren, ohne dass sie falsch eingestellt wären. Das Bewusstsein, sie nicht mehr zu brauchen, hilft enorm, auch, dass der Rückgriff auf gewohnte  und erprobte Hilfe immer wieder möglich ist, beruhigt und gibt Sicherheit.
Übrigens mag ich wie Herr Knör von der Tinnitus-Liga  den Begriff "Noiser" auch nicht. Es sind meine Rauscher, manchmal sage ich ganz flapsig: "Ich werd' jetzt mal meine Rauscherchen in Betrieb nehmen." Ich denke, dass der lockerere Umgang mit dem Tinnitus auch hilft, ihn besser zu bewältigen. Rauscher sind "Gehhilfen", die man in die Ecke stellen kann, wenn's wieder geht.
Alle Hilfsmaßnahmen verlieren in dem Maß ihre Bedeutung, wie der Tinnitus sie verliert. Ich hatte ja schon vorher festgestellt, dass alle solche Maßnahmen, so sinnvoll und hilfreich sie sind, in sich auch die Gefahr der dauernden Erinnerung bergen, womit wieder ein Bedeutungsgewinn für den Tinnitus gegeben ist.

Mai 1999
Ganz ohne Rauscher (seit November 98) geht es mir so gut wie seit Beginn des Tinnitus nicht mehr. Ich höre ihn nur noch, wenn es still ist, wenn ich gestresst bin oder mich jemand danach fragt. Abends im Bett oder in Ruhephasen empfinde ich ihn noch als sehr laut. Nur ich kann, nachdem ich ihn registriert habe, ihn auch sofort wieder vergessen oder auch gewähren lassen, ohne dass er mich verrückt macht. Er hat, ich möchte es so ausdrücken, keine Macht mehr über mich. Dadurch fühle ich mich wieder stark, und ich kann das auch beruflich umsetzen. Im Alltag gibt es so gut wie keinen Tinnitus mehr!
Das hört sich gut an. Zu gut? Nach einem Leserbrief im "Tinnitus-Forum" wurde ich von Betroffenen angerufen, die auch erlebten, dass der Tinnitus immer lauter wurde, und die nahe daran waren, sich aufzugeben. Beim Datenvergleich stellten sich zwischen unseren Geräuschen keine wesentlichen Unterschiede heraus. Wie kann ich meine Erfahrung weitergeben? Für mich ist nach diesen Gesprächen klar, und ich sage jetzt nichts Neues, aber eben Erfahrenes: Der Tinnitus hängt in der "Lautstärke", und das ist gleich "Bedeutung"(!), von meiner Psyche ab. Bin ich stark, ist er leise bzw. so unbedeutend, dass ich ihn nicht wahrnehme. Gehen Sie mit lieben und interessanten Menschen in ein Restaurant, bestellen Sie sich etwas ganz Besonderes und genießen Sie es! Danach fragen Sie sich, ob ihr Tinnitus Sie dabei gestört hat. Oder gehen Sie in einen tollen Film! Und wenn es gelungen ist, dass Sie nur kurze Zeit Ihren Tinnitus nicht gehört haben, ist das Beweis genug, dass das grundsätzlich funktioniert. Dann gilt es, diesen Vorgang (möglichst unter fachlicher Betreuung in einer Spezialklinik bzw. ambulant bei spezialisierten Ärzten) zu trainieren.

Oktober 1999
Der Zustand erscheint relativ stabil. Anfang September schien eine Verschlechterung eingetreten zu sein, aber es zeigte sich bald, dass dies eben eine psychisch weniger stabile Phase war mit einem zu intensiven In-sich-hinein-Hören. Nach zwei Wochen hatte sich die Lage wieder entspannt. Gelassenheit gegenüber einer scheinbaren Verstärkung des Tinnitus hilft, mit diesen Schwankungen zurechtzukommen.

März 2000
Mein Leserbrief für das "Tinnitus-Forum"
, geschrieben am 2.3.2000, in voller Länge, falls im "Forum" gekürzt. (Soll im ersten Quartal 2000 abgedruckt werden.)

"Vor gut einem Jahr schrieb ich Ihnen über meinen Erfolg beim Überwinden der Tinnitusbelastung nach meinem Aufenthalt in der Tinnitus-Klinik in Bad Arolsen. Die Entwicklung in aller Kürze: Aus dem Eindruck, mein Tinnitus werde alle 2 – 3 Monate lauter, ergab sich eine Spirale der Angst, die ich in Arolsen überwinden konnte. Mir gelang es zunächst stundenweise, dann tageweise, meinen Tinnitus zu überhören, jetzt denke ich nur noch selten an ihn, obwohl er noch genauso existent ist wie vorher. Die wichtigste Erfahrung war, dass dem zu wenig über seinen Tinnitus Wissenden die Angst durch Information genommen werden muss. Genau wie Dr. Schaaf im Tinnitus-Forum 1/2000 berichtet, sind Lautstärkeänderungen subjektiv, er kann messen und vergleichen, er hat es mir damals gesagt, ich habe es glauben müssen. Aus der Erfahrung von jetzt fast zwei Jahren muss ich feststellen, dass mein Tinnitus mir dadurch sehr unwichtig geworden ist. Wenn er mir lauter erscheint, weiß ich, dass sich das morgen oder übermorgen, vielleicht aber auch gleich wieder gibt. Warum also aufregen? Genau das ist der Punkt. Wir brauchen einmal Mutmacher, die glaubhaft sind, vor allem, weil sie von eigenen Erfahrungen reden, zum anderen brauchen wir Angebote, die von unserer Konzentration auf das Tinnitusgeschehen ablenken. Da ich eine Homepage mit Informationen zum Tinnitus habe (www.ernst-fettweis.de/tinnitus/tinnitus.htm), kommt es häufiger vor, dass mich jemand anspricht, den der Tinnitus verrückt macht. Vor allem fragen diese Geplagten dann nach meinem Erfolgsrezept und wollen in dieselbe Klinik, die mir geholfen hat. Ich erzähle dann zwar von meinem Aufenthalt, mache aber deutlich, dass die Erwartungshaltung und der Wunsch, genau dieses jetzt nacherleben zu wollen, wenig hilfreich sind. TRT – gut oder nicht gut, das ist gar nicht die Frage. Ich muss für mich das finden, was mir – ganz speziell mir hilft! Da muss ich suchen und ausprobieren, natürlich nicht aufs Geratewohl, sondern unter Anleitung von Fachleuten, wie sie in Tinnituskliniken z.B. vorhanden sind. Dem einen helfen asiatische Entspannungsmethoden, dem anderen ein Rauschgerät, dem dritten beides gemeinsam u.s.w. Vielleicht findet man auch nicht gleich beim ersten Mal das Richtige oder den richtigen überzeugenden Helfer, der Verständnis für mich und mein Problem bei mir selbst entwickelt. TRT oder Kognitive Verhaltenstherapie, alles, was vom Tinnitus auf andere Lebensbereiche hinlenkt, ist wichtig. Restaurierung der Gesundheit, Beseitigung von Stress und Entwicklung von Lebensmut und neuen (oder alten) Interessen führen uns weiter. Die ultimative Heilmethode gibt es nicht, da der Tinnitus, wie Herr Dr. Schaaf deutlich gemacht hat, immer ausgesprochen individuell ist, also ist es auch der einzuschlagende Weg zur richtigen (und seriösen) Therapie.

März 2003
Manchmal fragen mich Freunde, was eigentlich mein Tinnitus mache. Dann horche ich einen Moment in mich und stelle fest: unverändert laut und durchdringend. Aber ich höre es erst, wenn man mich danach fragt. Er ist bedeutungslos wie eine Narbe, die ab und zu einmal schmerzt. Und denen, die mich fragen, bin ich nicht gram, ein paar Minuten später geht mein Tinnitus wieder im Alltag unter. Ich wünsche allen, die unter Tinnitus leiden, dass sie diese hilfreiche Einstellung finden können. Das Leben scheint sich dann nicht mehr geändert zu haben, vielleicht ist man ein bisschen "weiser" und gelassener geworden, möglich auch, dass die Prioritäten und Ziele des Lebens sich etwas verschoben haben. Stress kann man nie vermeiden, aber unnötigem Stress kann man ausweichen.
Mein "Tagebuch" ist so langsam zu einem "Jahresbuch" geworden, ein gutes Zeichen! Ich schließe es hier. Sollte sich Entscheidendes entwickeln, kann ich es jederzeit wieder aufnehmen. Allen Betroffenen, die mein "Glück" (noch) nicht haben, wünsche ich guten Mut und sage ihnen: "Es geht!"

November 2003
Jetzt sind es neun Jahre mit Tinnitus und ich erinnere mich an die ersten Jahre, in denen ich glaubte, daran verzweifeln zu müssen. Es geht mir gut. Der Tinnitus spielt keine Rolle. Meine Leistungsfähigkeit ist normal. Einzige Hilfe bleiben die Gesichtsmassagen, die eine gute Durchblutung des Gesichtes bzw. Kopfes sicherstellen, aber auch zur Entspannung beitragen. Beneiden Sie mich nicht,  falls sie an einem Tinnitus leiden, denn ich bin sicher, dass ich nicht einfach Glück habe, sondern die Natur unseres Gehirns uns allen die Möglichkeit zum Überhören gibt. 

Oktober 2004
Alles hat weiterhin seine Gültigkeit. Da ich meinen Arbeitsplatz gewechselt habe, geht es mir noch etwas besser! Ich weiß jetzt, was ich nicht vermisse: Mobbing.

November 2006
Meine Krankenversicherung weigert sich auch nach Einholung einer Stellungnahme meines Arztes, die mir bisher so hilfreichen Gesichts- und Nackenmassagen weiter zu bezahlen, obwohl sie das bisher 10 Jahre lang ohne Beanstandung getan hat. Als Alternative wird mir allerdings "Krankengymnastik" empfohlen. Die Krankenkasse maßt sich an, die Therapie der Kranken festzulegen!!! Wir können die Ärzte abschaffen, wir haben ja unsere Krankenkasse.
Mir bleibt also nichts anderes übrig, als einen Anwalt mit einem Widerspruch zu beauftragen. Ich werde anschließend zu verschiedenen Vertrauensärzten der Versicherung nach Düsseldorf und Bonn geschickt.
Diese Vorgänge bedeuten, dass der Tinnitus wieder in den Lebensmittelpunkt gerückt wird, wodurch er wieder Bedeutung erlangt, was ihn nun wieder unüberhörbar macht.

Dezember 2006
Durch den Stress in Beruf (normal) und mit der Versicherung (absolut überflüssig) tritt ein neues, tieferes Tinnitus-Geräusch an drei Tagen stundenweise auf. Mit einem Gingko-Präparat (Tebonin intens), das die Versicherung auch nicht bezahlt, da es ja auch für andere Zwecke eingesetzt werden kann, gelingt es, den Quälgeist wieder loszuwerden.

März 2007
Die Versicherung teilt mir mit, die Massagen seien nach Vorlage der Gutachten ihrer Ärzte, durchaus als geeignete Maßnahmen bei der Behandlung der Auswirkungen des Tinnitus geeignet!!!!!!!
Fazit: Am Versicherungs-Schreibtisch sieht jemand "Massage", seine Aufgabe in der Versicherung: "Massagen streichen!" Was dabei bei Patienten ausgelöst wird, ist egal. Auch Verschlimmerungen des Zustandes der Versicherten werden in Kauf genommen, Gutachten der behandelnden Ärzte werden in Zweifel gezogen. Wer jetzt nicht aufpasst und klein beigibt, hat schon verloren. Das scheint auch insgesamt das Prinzip zu sein. Wer selbst bezahlt oder sogar die Behandlung einstellt, entspricht den Erwartungen der Versicherung.
Rat: Widersprechen, (möglichst mit einer Rechtsschutzversicherung im Rücken) einen Anwalt beauftragen, mit Klage drohen, aber auch zur Klage bereit sein. Auf jeden Fall die Behandlung fortsetzen und u. U. vorerst selbst weiterbezahlen. Man muss deutlich machen, dass die Behandlung von großer Bedeutung ist.